WAHL APOTHEKERVERBAND Steiermark • September 2026

GEMEINSAM FÜR DIE ZUKUNFT DER STEIRISCHEN APOTHEKEN

Starke Apotheken für eine starke Gesundheitsversorgung.

Mag.a Alexandra Fuchsbichler

Team-Santé Apotheke Krems, Voitsberg

Spitzenkandidatin für Landesgruppenobfrau Steiermark

Mag. Gernot Majeron

Andreas-Apotheke Langenwang

Spitzenkandidat für Apothekerkammer Steiermark
WAHLPROGRAMM 2026

DAFÜR SETZEN WIR UNS EIN.

Dafür braucht es Haltung, Erfahrung, Begeisterung – und ein starkes Team.

01

Sichtbarkeit unserer Leistungen

Die Leistungen der Apotheken sichtbar machen und in der Öffentlichkeit verankern.

02

Faire Honorierung pharmazeutischer Dienstleistungen

Gerechte Vergütung für alle pharmazeutischen Dienstleistungen sicherstellen.

03

Starke Vor-Ort-Apotheken in Stadt und Land

Die flächendeckende Versorgung durch starke lokale Apotheken gewährleisten.

04

Mehr Prävention und Gesundheitskompetenz

Prävention fördern und die Gesundheitskompetenz der Bevölkerung stärken.

05

Digitalisierung mit praktischem Nutzen

Digitale Lösungen einsetzen, die den Apothekenalltag wirklich erleichtern.

06

Zukunftsperspektiven für die nächste Generation

Attraktive Karrierewege und Perspektiven für junge Pharmazeutinnen und Pharmazeuten schaffen.

07

Starke Interessenvertretung für die steirischen Apotheken

Die Interessen der steirischen Apotheken auf allen Ebenen kraftvoll vertreten.

RÜCKBLICK

WAS WIR IN DEN LETZTEN JAHREN ERREICHT HABEN

Unter der Präsidentschaft von Alexandra Fuchsbichler hat sich der Apothekerverband Steiermark spürbar weiterentwickelt – immer mit den Menschen im Mittelpunkt.

01

Der schnelle Draht

WhatsApp-Gruppe für offene, direkte und unkomplizierte Kommunikation im Berufsalltag.

02

Mediale Präsenz gestärkt

Podcast „Ohne Nebenwirkungen", Beiträge in „Steiermark heute" und ausgebaute Social-Media-Kanäle machen unsere Arbeit sichtbar.

03

Gesundheitsförderung & Prävention

Kooperation mit der Kleinen Zeitung Kinderzeitung und das Projekt „Apo@School" bringen jungen Menschen Gesundheitsthemen näher.

04

POC - Marketing

Vitamin-D- und HbA1c-Testaktionen sowie die ganzjährige Aktion Frauengesundheit stärkt die öffentliche Wahrnehmung der Apotheke als Gesundheitsdienstleister

05

Konkrete Unterstützung der Apotheken

Aktionspreise und kostenlose Testkits (Vitamin D3) sowie kostenlose Cortisol-Tests erleichtern den Apothekenalltag.

06

Faire Organisation vor Ort

Überarbeitete Dienstturni und ein flächendeckendes Netzwerk an Ansprechpersonen für regionale Anliegen.

07

Aus- und Weiterbildung ausgebaut

Berufsbegleitendes Studium für Pharmazeuten mit Focus Wirtschaftsbildung am FH CAMPUS 02 aufgebaut.

08

Digitalisierung der Landesgeschäftsstelle

Online-Fortbildungen ermöglicht, Werbebildschirme für professionelle Veranstaltungsorganisation.

09

Politischer Mittagsstammtisch

Regelmäßiger „Mittagsstammtisch" mit politischen Entscheidungsträgern und Stakeholdern aus dem steirischen Gesundheitsbereich.

RÜCKBLICK

AKTIVITÄTENÜBERBLICK 2022–2026

Ein Überblick über die wichtigsten Aktivitäten, Meilensteine und Schwerpunkte der letzten vier Jahre.

NETZWERK & BEHÖRDLICHES

2023 (Behördliches): 45 laufende Verfahren (2 Neuansuchen, 7 Konzessionsübertragungen). Eröffnung Apotheke Pirka/Seiersberg. 16 HAP-Verfahren. 4 Bereitschaftsdiensträder neu: Graz, LB, MT, BM.

2024 (Behördliches): 3 neue ND-Räder: Bruck/Kapfenberg, Mürztal, Leibnitz, SO-Steiermark. 17 laufende Verfahren – 6 Neuansuchen, 1 Filialapotheke, 7 Konzessionsübertragungen, 3 Standortverlegungen.

2025 (Behördliches): 4 neue ND-Räder: Mürztal, Liezen, Murau, Hartberg/Fürstenfeld. 6 Kundmachungen neuer Apotheken, 16 Konzessionsübertragungen. Eröffnung Elixier Apotheke Stainz. 10 HAP-Neuansuchen.

Nov. 2025: Besuch der Präsidentin & Kammeramtsdirektion in Graz – Mittagessen mit Stakeholdern, Erfahrungsaustausch, Mediengespräch (mit Merkur Versicherung). Laufend: Zahlreiche Treffen mit Stakeholdern.

SCHWERPUNKTE & HERAUSFORDERUNGEN

2023: PCR-Abrechnungen (Juni 2023), Umstellung auf e-Rezept (GINO), Vorbereitung auf Krisen/Black-out, Lieferengpässe (Ozempic, Paxlovid, Antibiotika), Vorbereitung Apothekengesetz-Novelle 2023.

2024: Black-out-Fortsetzung mit Land Steiermark & Ärztekammer. Inkrafttreten Apothekengesetz-Novelle (April 2024). Parallelimporte, 1450, Gehaltskasse-Umstellungen, verpflichtende Fortbildung.

2025: Gehaltskasse, Retaxierungen, Influenza-Impfungen & Abrechnung, ApoApp, Schulzweig PKA, Parkplatzsituation Grazer Apotheken.

2026: Gehaltskasse, ÖGK Enterale Ernährung, FH Campus 02 Pharmacy Management, Parkplatzsituation Graz (mit WKO & Politik).

AKTIONEN & ÖFFENTLICHKEITSARBEIT

2023–2026: Oktober: Pink Ribbon Aktion (jährlich).

2024: Buttons-Aktion SOS Kinderdorf. Vitamin-D Testaktion. Podcast „Ohne Nebenwirkungen" (Antenne, bis 2026). Pressekonferenz Vitamin-D Aktion (Okt.). Kooperation Stadt Graz: Medikamente richtig entsorgen.

2025: HbA1c Testaktion. ORF Steiermark – Fernsehbeiträge. Aktion Spirit of Styria: „Apothekerin des Jahres". Kooperation Radio Grün-Weiß. Neustart „Apo@School". Ball der Pharmazie Steiermark.

2026: Frauengesundheit-Testaktion (Ferritin, Lipidprofil, Stress-Balance). Jahres-Medien-Aktion „Frauengesundheit" (weekend & moments, Testimonial Hertie Grossauer). April: Kleine Zeitung „Business Stage" mit Teststraße. Mai: Kick-Off „Frauengesundheit" am Schlossberg. Apr.–Jun.: Spirit of Styria „Apothekenstar des Jahres". Juli: Assistierte Telemedizin – Kinderärzte/Testpilot mit 16 Apotheken.

UNSER TEAM FÜR DIE STEIERMARK

Motivierte Apothekerinnen und Apotheker aus allen Regionen der Steiermark – mit Erfahrung, neuen Ideen und dem gemeinsamen Ziel, die Zukunft des Berufsstandes aktiv zu gestalten.

Andreas-Apotheke Langenwang, 8665 Langenwang

SPITZENKANDIDAT

Team-Santé Apotheke Krems, 8570 Voitsberg

SPITZENKANDIDATIN

Zur Markt Apotheke, 8181 St. Ruprecht a. d. Raab

St. Thomas Apotheke, 8141 Premstätten

Apotheke „Zum Heiligen Petrus", 8042 Graz

Apotheke zur Mariahilf, 8793 Trofaiach

Sonnen-Apotheke, 8010 Graz

Steirer Apotheke, 8160 Weiz

Apotheke Waltendorf, 8010 Graz

Apotheke am Grünanger, 8041 Graz

Almenland Apotheke, 8162 Passail

Landschafts-Apotheke, 8750 Judenburg

Lebenskraft Apotheke, 8044 Graz

Team-Santé Linden Apotheke, 8430 Leibnitz

KANDIDATENPROFIL

MAG. GERNOT MAJERON

SPITZENKANDIDAT – Apothekerkammer Steiermark

Andreas-Apotheke Langenwang, 8665 Langenwang


💬 Meine Kandidatur

Ich kandidiere als Präsident der Apothekerkammer Steiermark, weil ich überzeugt bin: Die Apotheke vor Ort ist ein unverzichtbarer Teil der Gesundheitsversorgung – und sie braucht eine starke Stimme.

Für mich ist die Apotheke mehr als Arzneimittelabgabe. Sie ist ein regionales Gesundheitszentrum: persönlich, niederschwellig, beratungsstark und nah bei den Menschen.

Jeden Tag leisten Apotheken weit mehr, als oft gesehen wird: Wir beraten, erklären, messen, begleiten, erkennen Probleme frühzeitig und geben Orientierung in einem immer komplexeren Gesundheitssystem.

Diese Leistung verdient mehr Sichtbarkeit, faire Rahmenbedingungen und klare politische Vertretung.


🏛️ Warum ich Verantwortung übernehmen möchte

Der Blick über die eigene Apotheke hinaus hat mir gezeigt, wie viel Kraft, Kompetenz und Gestaltungswille in unserem Berufsstand steckt. In den vergangenen Jahren durfte ich viele Bereiche unserer Standesvertretung kennenlernen:

Apothekerverband & Österr. Apothekerkammer

Aktives Engagement in der bundesweiten Standesvertretung und im Apothekerverband.

Pharmazeutische Gehaltskasse

Mitwirkung in der Gehalts- und Sozialkasse der österreichischen Apotheker.

eHealth-Beirat & Gesundheitsfonds Steiermark

Beratend tätig im Bereich digitale Gesundheitsversorgung und Gesundheitsplattform Steiermark.

Landessanitätsrat & Qualitätssicherung

Mitglied im Landessanitätsrat, der Qualitätssicherungskommission und der Plattform Gesundheitswirtschaft.

Arbeitsgruppe Palliativpharmazie

Unser Beruf wirkt über die öffentliche Apotheke hinaus – fachlich stark, menschlich nah und verantwortungsvoll.


📢 Gesundheit verständlich machen

Ein besonderes Anliegen ist mir, pharmazeutische Kompetenz auch außerhalb der Apotheke sichtbar und verständlich zu machen. Medienauftritte u.a. bei:

Kleine Zeitung

Kleine Zeitung & Kleine Kinderzeitung

Radio Grün-Weiß

Gesundheitsthemen im steirischen Radio

Antenne Steiermark

Podcast „Ohne Nebenwirkungen"

ORF & Gesundheitstalk

ORF-Formate & Kleine-Zeitung-Gesundheitstalk

Wir müssen nicht nur gute Arbeit leisten – wir müssen auch verständlich erklären, warum sie für die Menschen wichtig ist.


🎯 Wofür ich stehe

Gemeinsam mit unserem Team möchte ich die steirischen Apotheken weiter stärken:

Gesundheitsanlaufstellen vor Ort

Als unverzichtbare Anlaufstellen in jeder Region der Steiermark.

Faire Rahmenbedingungen

Gerechte und tragfähige Bedingungen für alle Apotheken.

Sinnvolle Digitalisierung

Digitale Lösungen, die den Menschen und der Versorgung dienen.

Neue honorierte Dienstleistungen

Anerkennung und Vergütung erweiterter pharmazeutischer Leistungen.

Mehr Sichtbarkeit

Unsere Leistungen klar kommunizieren und in der Öffentlichkeit verankern.


Ich möchte zuhören, verbinden und gestalten – mit Respekt vor dem, was unsere Kolleginnen und Kollegen jeden Tag leisten.

Mein Ziel ist klar: Starke Apotheken für eine starke Gesundheitsversorgung in der Steiermark.

Wir leisten viel. Wir können viel. Jetzt zeigen wir es auch.

KANDIDATENPROFIL

MAG.A ALEXANDRA FUCHSBICHLER

Mag.a Alexandra Fuchsbichler

Spitzenkandidatin landesgruppenobfrau steiermark

Team-Santé Apotheke Krems, 8570 Voitsberg

Apothekerin zu sein, ist für mich der schönste Beruf der Welt – und das seit vielen Jahren mit Herzblut.

Unsere Stärke sind nicht nur Fachkompetenz und Wissen, sondern auch ein Lächeln, Empathie und manchmal genau die richtige Prise Humor im richtigen Moment. Denn oft geben wir nicht nur Arzneimittel ab, sondern auch Zuversicht, Orientierung und ein offenes Ohr.

Unsere Apotheken sind ein echtes Unikat im Gesundheitssystem: nah bei den Menschen, verlässlich und da, wenn wir gebraucht werden. Vielleicht fühlen wir uns manchmal wie ein kleines gallisches Dorf – gerade darin liegen aber unsere Kraft, unsere Nähe und unsere besondere Rolle.

Deshalb kandidiere ich erneut und zwar als Landesgruppenobfrau des Steiermark. Weil ich überzeugt bin, dass vieles möglich ist, wenn wir mutig nach vorne schauen, unsere Stärken sichtbar machen und die Zukunft unseres Berufsstandes gemeinsam gestalten.

„Gesundheit braucht Fachkompetenz – und Empathie, die Menschen wirklich erreicht. Denn Wissen allein reicht nicht aus, wenn es nicht mit Zuhören, Aufmerksamkeit und Menschlichkeit verbunden wird. Genau diese Verbindung macht unsere Arbeit in den Apotheken so wertvoll: Wir geben nicht nur Arzneimittel ab, sondern auch Orientierung, Vertrauen und Sicherheit im Alltag.“

Lassen wir uns davon leiten – mit Fachkompetenz, Menschlichkeit und einem Lächeln, das auch in herausfordernden Momenten Kraft gibt. Für unsere Apotheken, für unsere Patientinnen und Patienten und für einen Beruf, den wir mit Stolz und Leidenschaft leben.

KANDIDATENPROFIL

MAG.A ANGELIKA EMMERICH-POTZMANN

Mag.a Angelika Emmerich-Potzmann

Zur Markt Apotheke, 8181 St. Ruprecht a. d. Raab

Mag.a Angelika Emmerich-Potzmann beschreibt sich selbst als engagiert, ganzheitlich und zukunftsorientiert – und das ist keine Floskel, sondern gelebte Überzeugung. Schon in der ersten Klasse Gymnasium zeichnete sie im Unterricht ihre eigene Apotheke als Traumberuf. Dieser Kindheitstraum wurde Wirklichkeit – und ist bis heute eine Berufung.

Ganze Beschreibung

Was sie nach all den Jahren noch fasziniert? Die einzigartige Kombination aus fundierter Wissenschaft, Offenheit für komplementärmedizinische Ansätze und unternehmerischer Verantwortung. Jeden Tag die Lebensqualität von Menschen direkt an der Tara zu verbessern – das erfüllt sie nach wie vor zutiefst.

Im Verband engagiert sie sich, weil sie nicht nur zusehen möchte, wie sich Dinge verändern, sondern aktiv mitgestalten will. Statt über Probleme zu klagen, übernimmt sie Verantwortung und arbeitet an Lösungen. Ihr Führungsstil ist klar lösungsorientiert: Der Fokus liegt immer auf dem Ergebnis, nicht beim Problem. Und ihr Versprechen an die Kolleginnen und Kollegen: ein offenes Ohr für die individuellen Sorgen und Bedürfnisse jedes einzelnen Mitglieds.

INTERVIEW MIT ANGELIKA

Schnelle Fragen, klare Antworten

Wer bist du – und wie würdest du dich in drei Worten beschreiben?

Engagiert-Ganzheitlich-Zukunftsorientiert

Ich bin eine steirische Apothekerin mit Herz, unternehmerischem Weitblick und tiefer Leidenschaft für die ganzheitliche Gesundheit.

Warum hast du dich entschieden, Apothekerin zu werden?

Die Begeisterung für die Gesundheit wurde mir durch meine Eltern, die beide im Gesundheitsbereich tätig waren, quasi in die Wiege gelegt. Für mich gab es nie einen Plan B: Schon in der ersten Klasse Gymnasium, als wir im Unterricht ein Bild zu unserem Traumberuf zeichnen sollten, malte ich voller Stolz meine eigene Apotheke. Dieser Kindheitstraum war kein Zufall, sondern der Beginn einer lebenslangen Berufung.

Was fasziniert dich auch nach vielen Jahren noch an unserem Beruf?

Wir sind eben nicht nur Verwalter von Arzneimitteln, sondern die erste Anlaufstelle für Menschen in allen Lebenslagen.

VOLLSTÄNDIGES INTERVIEW

Die Kombination aus fundierter Wissenschaft, der Offenheit für komplementärmedizinische Ansätze und der wirtschaftlichen Verantwortung eines Unternehmens wird nie langweilig. Jeden Tag aufs Neue mit dem eigenen Wissen die Lebensqualität von Menschen direkt an der Tara zu verbessern, erfüllt mich nach wie vor zutiefst.

Welche Erfahrungen aus deinem beruflichen Werdegang prägen dich heute besonders?

Was motiviert dich, dich neben deinem Beruf ehrenamtlich im Apothekerverband zu engagieren? Wenn man diesen Beruf so von klein auf verinnerlicht hat wie ich, möchte man ihn beschützen und zukunftssicher machen.

Was motiviert dich, dich neben deinem Beruf ehrenamtlich im Apothekerverband zu engagieren?

Ich möchte nicht nur zusehen, wie sich Änderungen ergeben, sondern mitgestalten.

Warum kandidierst du für den Steirischen Apothekerverband?

Statt nur über Probleme zu klagen, wollte ich Verantwortung übernehmen und aktiv an den Lösungen mitarbeiten.

Wie bist du dazu gekommen, dich für den Verband zu engagieren?

Im Apothekenalltag erlebe ich selbst wo es Schwierigkeiten gibt, es Veränderungen braucht und die Unterstützung fehlt. Man kann nur Verändern, wenn man Teil der Verhandlungspartner ist.

Warum sollten dich die Kolleginnen und Kollegen wählen?

Welche persönlichen Stärken möchtest du in die Verbandsarbeit einbringen?

Ich habe ein offenes Ohr für die individuellen Sorgen und Bedürfnisse jedes einzelnen Mitglieds.

Was zeichnet deinen Führungs- und Arbeitsstil aus?

Mein Fokus liegt immer auf dem Ergebnis und nicht beim Problem. Ich bin lösungsorientiert.

Welche Projekte oder Initiativen hast du bisher erfolgreich umgesetzt?

Worauf bist du in deinem bisherigen beruflichen oder standespolitischen Engagement besonders

stolz?

Wie können wir den Apothekerberuf für junge Menschen attraktiver machen?

Der Apothekerberuf bietet Facetten des Gesundheitswesens, die kaum ein anderer Beruf vereint. Auf der einen Seite sind wir hochqualifizierte Gesundheitsexperten mit einem enormen Wissensspektrum, das vom klassischen Arzneimittel bis zur Alternativmedizin reicht. Auf der anderen Seite führen wir Wirtschaftsunternehmen mit moderner Personalverantwortung und wirtschaftlicher Dynamik. Um junge Talente zu gewinnen, müssen wir diese einzigartige Kombination aus Heilberuf und Management sichtbarer machen und bürokratische Hürden abbauen, damit wieder Zeit für das Wesentliche bleibt.

Was braucht es, damit Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter langfristig gerne in Apotheken arbeiten?

Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind das wertvollste Fundament jeder Apotheke. Damit sie langfristig mit Freude bei uns arbeiten, müssen wir weg vom starren Dienst nach Vorschrift. Es braucht eine gelebte Unternehmenskultur, in der persönliche Potenziale erkannt und individuell gefördert werden. Wenn wir Vertrauen schenken und klare, eigenverantwortliche Aufgabenbereiche übergeben, schaffen wir ein Umfeld, in dem Menschen wachsen wollen – und unserer Apotheke langfristig die Treue halten.

Welche Bedeutung haben Aus- und Fortbildung für dich?

Aus- und Fortbildung sind das Fundament unserer Beratungskompetenz. Das universitäre Studium vermittelt uns exzellentes schulmedizinisches Wissen, das heute wichtiger ist denn je. Doch für eine zukunftsfähige Pharmazie reicht das nicht aus. Ein nachhaltiges Wohlbefinden unserer Kundinnen und Kunden entsteht dort, wo wir über den Tellerrand der reinen Schulmedizin hinausblicken. Lebenslanges Lernen bedeutet für mich, alle therapeutischen Möglichkeiten – von der High-Tech-Medizin bis zu evidenzbasierten komplementären Ansätzen – auszuschöpfen, um die Gesundheit der Menschen ganzheitlich und umfassend zu stärken..

Welche Botschaft möchtest du den Kolleginnen und Kollegen mitgeben?

Wir sind die erste und verlässliche Anlaufstelle für die Gesundheit der Menschen – das ist ein Privileg und eine enorme Stärke. Lasst uns diese Zukunft selbstbewusst gestalten, anstatt sie nur zu verwalten. Gemeinsam haben wir die Kraft, unseren Berufsstand modern, wirtschaftlich stark und für die nächste Generation hochatraktiv aufzustellen.

Warum lohnt es sich, zur Verbandswahl zu gehen?

Jede nicht abgegebene Stimme schwächt die Handlungsfähigkeit unseres Berufsstandes. Nur mit einer hohen Wahlbeteiligung und vielen Stimmen im Rücken kann der Apothekerverband als der uns vertretende Verhandlungspartner gegenüber Politik und Kassen ein starkes Sprachrohr sein. Nur mit einer hohen Wahlbeteiligung hat der Verband das nötige Gewicht, um spürbare Verbesserungen und faire Rahemnbedingungen für uns alle durchzusetzen.

Vervollständige bitte den Satz: "Die Stärke der steirischen Apotheke liegt in ..."

... ihrer unschlagbaren Verbindung aus wissenschaftlicher Spitzenkompetenz, unternehmerischem Mut und der tiefen, regionalen Verwurzelung als Herzstück unseres Gesundheitssystems

KANDIDATENPROFIL

MAG.A BARBARA HOFER

Mag.a Barbara Hofer

St. Thomas Apotheke, 8141 Premstätten

Nah am Kunden und den Blick fürs große Ganze – Mag. Barbara Hofer schafft es auch in Zeiten täglich neuer Herausforderungen den Überblick zu bewahren: Veränderungen als Chance zu begreifen, Zukunft und somit die positive Weiterentwicklung der öffentlichen Apotheke zu gestalten. Dafür gilt es aus Ihrer Sicht insbesondere das bereits jetzt schon breite Angebot von Dienstleistungen weiter auszubauen und für eine aufwandsgerechte Honorierung Sorge zu tragen.

Ganze Beschreibung

Grundlage hierfür ist ein hochqualifiziertes Apothekenteam vor Ort: Apotheker als auch PKA. Darum ist Sie seit Jahren an der Ausbildung der Aspiranten beteiligt und engagiert sich als Prüferin von Aspiranten und PKA. Durch diese Kombination von Kompetenz und Empathie vor Ort hat die Apotheke in Zukunft trotz KI und Online-Apotheken die Chance der Gesundheitsdienstleister zu werden.

INTERVIEW MIT BARBARA

Schnelle Fragen, klare Antworten.

Wer bist du – und wie würdest du dich in drei Worten beschreiben?

Ich bin ein sehr herzlicher, hilfsbereiter und immer gut gelaunter Mensch!

Warum hast du dich entschieden, Apotheker:in zu werden?

Durch mein Naturell wollte ich immer einen Beruf ausüben, bei dem ich mit Menschen in Kontakt bin / zu tun habe.

Da ich diesen Beruf durch meine Mutter (ebenso Apothekerin) von klein auf kannte, war für mich immer klar: Entweder werde ich Apothekerin oder ich eröffne einen Würstelstand. Ich habe mich dann vor 26 Jahren für die Apotheke entschieden und dies war definitiv die richtige Entscheidung!

Was fasziniert dich auch nach vielen Jahren noch an unserem Beruf?

Meine herzlichen und lieben Kunden, das Arbeiten im Team und die abwechslungsreiche Arbeit – es wird nie langweilig

VOLLSTÄNDIGES INTERVIEW

Welche Erfahrungen aus deinem beruflichen Werdegang prägen dich heute besonders?

Bereits 2 Wochen nach meinem Aspirantenjahr durfte ich erstmalig eine Apotheke als Urlaubsvertretung leiten. Mit großem Stolz übernahm ich diese Aufgabe bis Kontrollen von Zollamt und Arbeitsinspektorat mich auf den Boden der Realität zurückholten. Dies nahm ich zum Anlass mir apothekenrelevante Gesetze – insbesondere wie Alkohol korrekt zu versteuern ist – genauer anzusehen und mündete in der Ausbildung zur pharmazeutischen Sachverständigen.

Warum kandidierst du für den Steirischen Apothekerverband?

Um mit dem Team um Alexandra Fuchsbichler und Gernot Majeron viel für unsere Apotheken weiterzubringen.

Wie bist du dazu gekommen, dich für den Verband zu engagieren?

Ich habe die Verbandsarbeit schon durch meine Mutter (Ursula Russheim) kennengelernt. Gerhard Kobinger hat mich dann vor einigen Jahren zum Mitmachen motiviert

Welche Projekte oder Initiativen hast du bisher erfolgreich umgesetzt?

Organisation, Planung und Durchführung des steirischen Landeslehrlingswettbewerbs der PKA.

Welche Sorgen hörst du derzeit am häufigsten von Kolleginnen und Kollegen?

Mangel an nicht-akademischen Fachpersonal (PKA).

Welche Bedeutung haben Aus- und Fortbildung für dich?

Fachkompetenz ist der Markenkern der Apotheke.

Wie wichtig ist dir der Zusammenhalt innerhalb unseres Berufsstandes?

Essentiell – gemeinsam kann man mehr bewegen

Was ist dir persönlich im Berufsleben besonders wichtig?

Zufriedene Mitarbeiter und Kunden.

Welche Werte sollten die öffentliche Apotheke auszeichnen?

Was bedeutet für dich gute Führung?

Ein harmonisches Miteinander: Führen und trotzdem immer ein offenes Ohr für Wünsche und Vorschläge des Teams haben.

Was motiviert dich auch an schwierigen Tagen?

Kaffee und (leider) Schokolade

Warum lohnt es sich, zur Verbandswahl zu gehen?

Eine starke Standesvertretung ist wichtig.

Zum Schluss noch eine persönliche Frage: Was wissen die meisten Kolleginnen und Kollegen wahrscheinlich noch nicht über dich?

Vieles 😉

KANDIDATENPROFIL

MAG.A DR.IN BIRGIT GALLIEN-LINTSCHINGER

Mag.a Dr.in Birgit Gallien-Lintschinger

Apotheke „Zum Heiligen Petrus", 8042 Graz

Mag.a Dr.in Birgit Gallien-Lintschinger führt die Apotheke „Zum Heiligen Petrus" in Graz bereits in vierter Generation und bringt durch ihre Dissertation am Institut für Pharmakologie wissenschaftliche Tiefe in die tägliche Praxis.

Ganze Beschreibung

Ihr ganzheitlicher Ansatz stellt stets den Menschen als Ganzes in den Mittelpunkt – nicht nur das einzelne Symptom. Als Inhaberin einer kleinen Grazer Apotheke kennt sie die Herausforderungen vieler Kolleginnen und Kollegen aus eigener Erfahrung und setzt sich besonders für die Anliegen kleinerer Apotheken ein.

Zuletzt initiierte sie gemeinsam mit steirischen Kolleginnen und Kollegen erfolgreich ein telemedizinisches Projekt für Kinder in Kooperation mit Medfinity.

INTERVIEW MIT BIRGIT

Schnelle Fragen, klare Antworten

Die Begeisterung für Naturwissenschaften begleitet mich seit meiner Schulzeit. Es lag also nahe Pharmazie zu studieren und die Apotheke in vierter Generation fortzuführen.

Nach meiner Dissertation am Institut für Pharmakologie bekam ich durch die Zusammenarbeit mit einer Kollegin, die über ein beeindruckendes Wissen über Heilpflanzen und die ganzheitliche Medizin verfügte, zu einer erweiterten Sicht auf unseren Beruf. Seither steht für mich nicht das einzelne Symptom im Mittelpunkt, sondern immer der Mensch als Ganzes. Dieses Verständnis prägt meine tägliche Arbeit in der Apotheke.

Warum ich kandidiere

Den ersten Kontakt mit dem Apothekerverband hatte ich als Aspirantenprüferin. Dabei wurde mir bewusst, wie wichtig eine engagierte Standesvertretung für unseren Berufsstand ist.

GANZES INTERVIEW

Ich bin überzeugt: Wer etwas verändern möchte, muss Verantwortung übernehmen und aktiv mitgestalten. Nur Kritik zu üben reicht nicht – echte Verbesserungen entstehen durch Einsatz, Zusammenarbeit und neue Ideen. Genau deshalb kandidiere ich.

Dass sich Engagement auszahlt, durfte ich bereits erleben. Gemeinsam mit steirischen Kolleginnen und Kollegen habe ich in den vergangenen Monaten ein telemedizinisches Projekt für Kinder initiiert. Aus einem ersten Kontakt über Instagram entstand eine erfolgreiche Kooperation mit Medfinity. Dieses Projekt zeigt, wie viel wir erreichen können, wenn wir offen für Innovationen sind und gemeinsam an Lösungen arbeiten.

Wofür ich mich einsetzen werde

Als Inhaberin einer kleinen Grazer Apotheke kenne ich die täglichen Herausforderungen vieler Kolleginnen und Kollegen aus eigener Erfahrung. Deshalb möchte ich insbesondere jenen Apotheken eine starke Stimme geben, deren Anliegen im Berufsalltag oft zu wenig wahrgenommen werden.

Kleine Apotheken leisten tagtäglich Großes. Sie sind persönliche Ansprechpartner, schaffen Nähe zu ihren Patientinnen und Patienten und bieten höchste pharmazeutische Qualität – oft unter deutlich schwierigeren wirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Mein Ziel ist es, dass diese Leistungen auch entsprechend anerkannt und berücksichtigt werden.

Gleichzeitig kenne ich als Grazer Apothekerin die Herausforderungen eines städtischen Umfelds mit hoher Apothekendichte. Unsere Kundinnen und Kunden erwarten eine optimale Erreichbarkeit, kurze Wartezeiten und ein breites Warenangebot. Diese hohen Ansprüche erfüllen wir jeden Tag mit großem Engagement.

Apotheke der Zukunft

Unsere größte Stärke liegt dort, wo keine digitale Plattform uns ersetzen kann: im persönlichen Kontakt mit unseren Kundinnen und Kunden. Dieses Potenzial müssen wir noch selbstbewusster in Politik und Öffentlichkeit vertreten.

Ich bin überzeugt, dass die öffentliche Apotheke eine Schlüsselrolle für die Gesundheitsversorgung der Zukunft einnimmt. Durch qualifizierte pharmazeutische Beratung und eine niederschwellige Ersteinschätzung können wir Patientinnen und Patienten rasch helfen, Arztpraxen und Ambulanzen entlasten und gleichzeitig Kosten im Gesundheitssystem einsparen.

Besonders große Chancen sehe ich in der Verbindung persönlicher Beratung mit telemedizinischen Angeboten. Neue Aufgaben brauchen jedoch auch eine faire Honorierung. Unser Wissen und unsere Verantwortung müssen sich künftig stärker in den wirtschaftlichen Rahmenbedingungen widerspiegeln.

Ebenso werde ich mich dafür einsetzen, dass wir als Berufsstand gegenüber Entwicklungen wie „Direct to Pharmacy“ geschlossen auftreten und uns gemeinsam für faire Rahmenbedingungen einsetzen.

Gemeinsam mehr erreichen

Unser Stand lebt von engagierten Menschen, die Verantwortung übernehmen. Jede Stimme stärkt unsere gemeinsame Vertretung und gibt uns mehr Gewicht gegenüber Politik und Sozialversicherung.

Ich möchte meine Erfahrung, meine Ideen und meine Tatkraft einbringen, damit unsere Apotheken auch in Zukunft starke, unabhängige und unverzichtbare Partner im österreichischen Gesundheitssystem bleiben.

Ich freue mich über Ihr Vertrauen und Ihre Unterstützung.

KANDIDATENPROFIL

APOTHEKERIN HEIKE KLOCKER

Apothekerin Heike Klocker

Apotheke zur Mariahilf, 8793 Trofaiach

Mag.a Heike Klocker ist Apothekerin aus Leidenschaft – und das war sie schon als Kind. Für sie ist der Beruf eine echte Herzensangelegenheit: Menschen kompetent und einfühlsam zu beraten, ihnen in schwierigen Situationen zur Seite zu stehen und gemeinsam mit dem Team etwas aufzubauen. Fachliche Kompetenz und Empathie gehören für sie untrennbar zusammen.

Ganze Beschreibung

Ein besonderes Anliegen ist ihr die Rezepturherstellung – die individuelle Anfertigung von Arzneimitteln, die weder industrielle Produktion noch Versandapotheken ersetzen können. Genau hier sieht sie das Alleinstellungsmerkmal der öffentlichen Apotheke, das es zu erhalten, zu stärken und weiterzuentwickeln gilt. Diese hochqualifizierte pharmazeutische Leistung verdient aus ihrer Sicht künftig mehr Wertschätzung und faire Honorierung.

Ihr oberstes Prinzip: Wissen und Erfahrung gehören geteilt. Denn ein Berufsstand, der zusammenarbeitet und gemeinsame Ziele verfolgt, ist stärker als die Summe seiner Einzelteile – zum Wohl der Kolleginnen und Kollegen, der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und vor allem der Patientinnen und Patienten.

INTERVIEW MIT HEIKE

Schnelle Fragen, klare Antworten

Also ich bin tatsächlich Apotheker aus Leidenschaft. Es ist mein Traumberuf, seit ich ein Kind bin. Ich mache diesen Beruf, weil er für mich eine echte Herzensangelegenheit ist. Das umfasst für mich alles: für die Menschen da zu sein, sie kompetent und einfühlsam zu beraten, ihnen in schwierigen Situationen zu helfen – aber auch gemeinsam mit meinen Kolleginnen und Kollegen etwas aufzubauen und weiterzuentwickeln.

Meine allerhöchste Priorität ist der Gedanke, dass Wissen und Erfahrung geteilt werden sollten. Denn wenn wir unser Wissen miteinander teilen, profitiert am Ende jeder davon. Genau deshalb engagiere ich mich auch standespolitisch. Ich bin überzeugt, dass wir als Berufsstand gemeinsam viel stärker sind, als wenn jeder nur sein eigenes kleines Süppchen kocht.

Natürlich geht es in unserem Beruf um fachliche Kompetenz – aber genauso wichtig ist die Empathie für den Menschen. Beides gehört für mich untrennbar zusammen.

VOLLSTÄNDIGES INTERVIEW

Ein weiterer ganz wichtiger Aspekt ist für mich die Rezepturherstellung. Das Herstellen individueller Arzneimittel für unsere Patientinnen und Patienten kann weder eine industrielle Produktion noch eine Versandapotheke ersetzen. Genau hier haben wir als öffentliche Apotheke ein echtes Alleinstellungsmerkmal. Dieses müssen wir erhalten, stärken und auch entsprechend weiterentwickeln, damit unser Berufsstand langfristig zukunftsfit bleibt.

Diese hochqualifizierte pharmazeutische Leistung muss aus meiner Sicht künftig auch stärker wertgeschätzt und entsprechend honoriert werden – genauso wie viele andere Serviceleistungen, mit denen wir täglich einen unverzichtbaren Beitrag zur wohnortnahen Gesundheitsversorgung leisten.

Über allem steht für mich jedoch der Gedanke, dass wir nur als gemeinsamer Berufsstand die Zukunft unserer Apotheken aktiv gestalten können. Wenn wir zusammenarbeiten, Erfahrungen austauschen und ein gemeinsames Ziel verfolgen, profitieren am Ende alle davon – die Kolleginnen und Kollegen, unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, aber vor allem auch unsere Patientinnen und Patienten.

Denn der gemeinsame Gedanke macht uns stark. Und genau deshalb möchte ich mich für unseren Berufsstand engagieren. Gemeinsam können wir mehr erreichen als jeder Einzelne für sich.

KANDIDATENPROFIL

MAG. JOHANNES LEMBECK

Mag. Johannes Lembeck

Sonnen-Apotheke, 8010 Graz

Mag. Johannes Lembeck – Teamplayer, Hundeliebhaber und Familienmensch – begeistert sich für einen Beruf, der sich laufend weiterentwickelt. Als Springer sammelte er in sechs Bundesländern und mehr als zehn verschiedenen Apotheken ein breites Erfahrungsspektrum, das ihn bis heute prägt.

Ganze Beschreibung

Im Verband engagiert er sich, weil er gemeinsam mit engagierten Kolleginnen und Kollegen Probleme lösen und neue Ideen entwickeln kann – überzeugt davon, dass man gemeinsam mehr bewegen kann. Er führt mit einem fairen und ausgeglichenen Stil, bei dem das Miteinander im Vordergrund steht, und ist stolz darauf, als Mitglied der Substitutionskommission die Interessen der Apotheken aktiv vertreten zu haben. Verlässlichkeit – bei Öffnungszeiten, im Nachtdienst und in der Arzneimittelverfügbarkeit – ist für ihn ein zentraler Wert öffentlicher Apotheken.

INTERVIEW MIT JOHANNES

Schnelle Fragen, klare Antworten

Wer bist du – und wie würdest du dich in drei Worten beschreiben?

Teamplayer, Hundeliebhaber, Familienmensch

Was fasziniert dich auch nach vielen Jahren noch an unserem Beruf?

Dass es immer etwas Neues gibt und sich unser Beruf laufend weiterentwickelt

Welche Erfahrungen aus deinem beruflichen Werdegang prägen dich heute besonders?

Ich konnte als Springer in 6 Bundesländern und mehr als 10 verschiedenen Apotheken wertvolle Erfahrung sammeln, davon zehre ich bis heute.

Was motiviert dich, dich neben deinem Beruf ehrenamtlich im Apothekerverband zu engagieren?

Man lernt viele engagierte Kolleginnen kenne und schafft es gemeinsam Probleme zu lösen und neue Ideen zu entwickeln.

GANZES INTERVIEW

Warum kandidierst du für den Steirischen Apothekerverband?

Ich habe in den vergangenen Jahren im Verband erlebt, dass man gemeinsam mehr bewegen kann.

Was zeichnet deinen Führungs- und Arbeitsstil aus?

Mir ist ein fairer und ausgeglichener Stil wichtig in dem das Miteinander im Vordergrund steht.

Worauf bist du in deinem bisherigen beruflichen oder standespolitischen Engagement besonders stolz?

Als Mitglied der Substitutionskommission konnte ich in den Sitzungen die Position der Apotheke einbringen.

Was braucht es, damit Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter langfristig gerne in Apotheken arbeiten?

Ein sicheres und freundliches Arbeitsumfeld.

Wie wichtig ist dir der Zusammenhalt innerhalb unseres Berufsstandes?

Als Einzelkämpfer gehen wir leicht unter, gemeinsam können wir aber mehr erreichen und besser gehört werden.

Welche Werte sollten die öffentliche Apotheke auszeichnen?

Verlässlichkeit – bei den Öffnungszeiten, im Nachtdienst und Verfügbarkeit von Arzneimitteln.

Was bedeutet für dich gute Führung?

Ein gutes Miteinander in dem sich jeder wertgeschätzt fühlt.

Was motiviert dich auch an schwierigen Tagen?

Dass in meinem Team der Spaß nicht zu kurz kommt.

KANDIDATENPROFIL

MAG. KNUT PALTEN

Mag. Knut Palten

Steirer Apotheke, 8160 Weiz

Knut Palten ist Apotheker aus Leidenschaft – und das in dritter Generation. Aufgewachsen mit dem Geruch von Kräutern und dem Klang der Apothekenwaage, übernahm er zunächst die elterliche Paracelsus Apotheke in Weiz und ergriff vor sieben Jahren mutig die Chance, eine zweite Apotheke neu aufzubauen - die Steirer Apotheke. Was ihn nach all den Jahren noch begeistert? „Die unglaubliche Vielfalt in der Arbeit und der Kontakt zu Menschen."

Ganze Beschreibung

Knut ist kein Politiker – das sagt er selbst, mit einem Schmunzeln. Er ist Unternehmer, Netzwerker und Überzeugungstäter. Angetrieben von dem Wunsch, alte Strukturen aufzubrechen und die Apothekerschaft zum solidarischen Umdenken zu bewegen, engagiert er sich heute im Steirischen Apothekerverband. Den Anstoß gab übrigens seine Kollegin Michaela Gobec mit den Worten: „Willst nur sudern oder willst selbst was dagegen machen?!" – Recht hatte sie.

Sein größter Stolz: Aus zehn Konkurrentinnen und Konkurrenten in der Umgebung wurden Freunde, die er regelmäßig trifft. „Das hat alles verändert", sagt er. Und genau das ist sein Credo: Gemeinsam schafft man mehr als jeder für sich alleine.

INTERVIEW MIT KNUT

Schnelle Fragen, klare Antworten

Wer bist du – und wie würdest du dich in drei Worten beschreiben?

Knut, Unternehmer aus Weiz - dynamisch, herzlich, optimistisch

Warum hast du dich entschieden, Apotheker zu werden?

Familientradition in 3. Generation seit meinem Großvater. 10 Jahre lang Geschäftsführer des elterlichen Betriebes. Vor 7 Jahren Chance ergriffen eine eigene zweite Apotheke aus der Konkursmasse heraus zu erwerben und neu aufzubauen.

Was fasziniert dich auch nach vielen Jahren noch an unserem Beruf?

Die unglaubliche Vielfalt und der Kontakt zu Menschen

Was motiviert dich, dich neben deinem Beruf ehrenamtlich im Apothekerverband zu engagieren?

Die Branche verändert sich rasant. Ich möchte Kollegen bei diesem Prozess unterstützen

Warum kandidierst du für den Steirischen Apothekerverband?

Ich will alte, festgefahrene Strukturen aufbrechen und die Apothekerschaft zum solidarischen Umdenken bewegen. Die Konkurrenz ist nicht der Kollege von nebenan, sondern sind Drogeriemärkte und ausländische Online-Apotheken

GANZES INTERVIEW

Zur Kandidatur

Wie bist du dazu gekommen, dich ehrenamtlich für den Verband zu engagieren?

(Lacht) Ich habe in Foren meinen Unmut über gewisse Entwicklungen kund getan. Daraufhin hat mich meine liebe Kollegin Michi (Gobec) gefragt „willst nur sudern oder willst selbst was dagegen machen?!". Recht hatte sie - Seitdem bin ich dabei

Warum sollten dich die Kolleginnen und Kollegen wählen?

Ich bin an Umsetzungen & Reformen interessiert, nicht an Politik. Das ist vermutlich etwas naiv

Welche persönlichen Stärken möchtest du in die Verbandsarbeit einbringen?

Meine Persönlichkeit - Ich bin ein guter Netzwerker und kann Menschen gut für eine gemeinsame Sache begeistern

Was zeichnet deinen Führungs- und Arbeitsstil aus?

Organisiertes Laissez-faire mit hohem Maß an Vertrauen in meine Mitarbeiter, die mir ihre Freiheiten mit hohem Engagement, Eigenverantwortung und Selbstentscheidung danken

Erfahrung & Engagement

Welche Projekte oder Initiativen hast du bisher erfolgreich umgesetzt?

Viele Vorträge zu Gesundheitsthemen vor Fach- und Laienpublikum, Radiointerview Antenne Steiermark, Fernsehinterviews ORF Steiermark, Schulapotheker, Aufbau einer Apotheken-Einkaufsgemeinschaft, Point-of-care Analytik Projekt, uvm

Worauf bist du in deinem bisherigen Engagement besonders stolz?

Das ich/wir es geschafft haben, dass ich die 10 „Konkurrent/innen" der umliegenden Apotheken jetzt FREUNDE nennen kann, die ich regelmäßig treffe – das hat alles verändert. Hab euch lieb!

Welche Erfahrungen aus dem Apothekenalltag helfen dir bei der Verbandsarbeit?

Gemeinsam schafft man mehr als jeder für sich alleine

Die steirischen Apotheken heute

Wo siehst du derzeit die größten Herausforderungen?

Unser Kerngeschäft mit den Rezepten erodiert. 5-10 % der steirischen Apotheken sind von Zahlungsschwierigkeiten betroffen, was vor 10 Jahren noch undenkbar war

Welche Themen brennen dir am meisten unter den Nägeln?

Bezahlte Gesundheitsdienstleistungen - Digitalisierung – POC Analytik - Telemedizin

Wo braucht es dringend Veränderungen?

Die Branche wird sich in den nächsten 15 Jahren weiter verändern. Man muss als Chef im Kopf flexibel sein und auch die neuen Möglichkeiten der Zukunft erkennen und nutzen - und auch das Team mitnehmen, Leader sein

Welche Sorgen hörst du derzeit am häufigsten?

Stagnierende oder sogar sinkende Erträge bei steigenden Kosten.

Welche Chancen siehst du für die öffentlichen Apotheken?

Ich sehe uns als die niederschwelligen Gesundheitslotsen der Zukunft. 1450 ist (leider) ein schlechter Witz. Das sollen gleich wir Pharmazeuten machen – und auch gerecht dafür entlohnt werden

Apotheke der Zukunft

Wie stellst du dir die Apotheke in 10 bis 15 Jahren vor?

Apotheken werden nicht nur für die Arzneimittel-Logistik und die nötige Beratung entlohnt, sondern für Gesundheitsdienstleistungen und unser Know-how. Das kann keiner so kompetent und menschbezogen wie wir!

Welche Rolle werden Digitalisierung und KI künftig spielen?

Wird uns entlasten (Bestellung, Buchhaltung, Taxierung, Datenanalysen). Die Mensch-zu-Mensch-Interaktion wird unser Alleinstellungsmerkmal bleiben und sogar noch zunehmen

Welche neuen Dienstleistungen sollten Apotheken künftig anbieten?

Individuelle, bezahlte Problemlösungen bei Arzneimittel-Nebenwirkungen, Nährstofftherapie auf Basis von Blutbefunden, Darmsanierungen und Ernährungsumstellung bei Reizdarm, Stress, … Der Bedarf ist unendlich.

Welche Bedeutung werden Prävention und Point-of-Care-Testungen künftig haben?

Eine steigende – wir stehen technologisch erst am Anfang. In einigen Jahren werden vollumfängliche Multiparameter-Blutanalysen mit nur einer Blutabnahme aus dem Kapillarblut möglich sein.

Zusammenarbeit & Interessenvertretung

Was erwartest du von einem modernen Apothekerverband?

Abbau der Bürokratie. Die gesamte Kammer ist viel zu aufgeblasen und komplex, um adäquat auf die sich ändernden Bedürfnisse zu reagieren.

Wie wichtig ist dir der Zusammenhalt innerhalb unseres Berufsstandes?

Wir müssen aufhören uns gegenseitig zu bekämpfen. Apotheken müssen sich untereinander solidarisieren und an einem Strang ziehen. Wir brauchen einander, leben in einer Symbiose.

Wie können wir gegenüber Politik und Sozialversicherung schlagkräftiger auftreten?

Verdammt gute Frage! Ich weiß es nicht. Sollte es aber zu „red flag" Gesetzesänderungen drohen, werden wir um die Zündung der taktischen Atombombe nicht herum kommen: österreichweiter Streik und Auflösung des Gesamtvertrages.

Persönliche Werte

Was ist dir persönlich im Berufsleben besonders wichtig?

Respekt – Vertrauen – Einsatz - Kompetenz

Was bedeutet für dich gute Führung?

Eine mutige Vision haben, Risiken einkalkulieren, Mitarbeitern auf Augenhöhe begegnen, Vertrauen und Zutrauen, Optimismus und mit gutem Beispiel voran gehen – Kommunikation ist einfach alles.

Was motiviert dich auch an schwierigen Tagen?

Meine Frau und meine zwei Kinder – und meine befreundeten Apotheker-Kolleg/innen. Wenn einer ein Problem hat, sind wir füreinander da. Nach einem „Das kenn ich gut!" geht es einem gleich besser.

Persönlicher Abschluss

Wenn du einen Wunsch für die steirischen Apotheken frei hättest?

Vernetzt euch. Befreundet euch vielleicht sogar. REDET miteinander.

Warum lohnt es sich, zur Verbandswahl zu gehen?

Wer nicht wählt, hat auch nicht das Recht die Umstände zu kritisieren. Daher bitte nutzt dieses Machtinstrument!

Welche drei Themen wirst du als Erstes anpacken?

Gemeinschaft – Digitalisierung – bezahlte Dienstleistungen - Nachtdienstreform

„Die Stärke der steirischen Apotheke liegt in ..."

… den Menschen die dort arbeiten

Bonusfrage: Was wissen die meisten Kollegen noch nicht über dich?

Musiker zu sein - einer der wenigen nicht erfüllten Jugendträume ist es in einer Band Gitarre zu spielen und zu singen. Zu meinem 40er hab ich für meine Freunde ein Konzert gespielt. Das war einfach unglaublich genial!

KANDIDATENPROFIL

MAG. MICHAEL SCHRAMM

Mag. Michael Schramm

Apotheke Waltendorf, 8010 Graz

Mag. Michael Schramm, 53 Jahre alt aus Graz, beschreibt sich selbst als beobachtend, harmonisch und entschlossen. Familiär geprägt, fand er früh seinen Weg in die Pharmazie – und ist bis heute fasziniert davon, dass jeder Tag neue Herausforderungen bringt.

Ganze Beschreibung

Als Inhaber der Apotheke Waltendorf hat er nicht nur eine tolle Apotheke aufgebaut, sondern auch die Seggauer Fortbildungstage ins 21. Jahrhundert geführt.

Im Verband engagiert er sich, weil ihm der Apothekerstand extrem wichtig ist – und weil er an dessen Gegenwart und Zukunft aktiv mitarbeiten möchte.

INTERVIEW MIT MICHAEL

Schnelle Fragen, klare Antworten

Wer bist du – und wie würdest du dich in drei Worten beschreiben?

Mag. Michael Schramm, 53 Jahre alt aus Graz – Beobachtend, harmonisch, entschlossen!

Warum hast du dich entschieden, Apotheker:in zu werden?

Familär bedingt hat mich die ganze Materie schon sehr früh interessiert!

Was fasziniert dich auch nach vielen Jahren noch an unserem Beruf?

Selbst nach vielen Jahren bietet jeder Tag noch immer so viel Neues – man wächst mit der Aufgabe!

Welche Erfahrungen aus deinem beruflichen Werdegang prägen dich heute besonders?

Falsche Entscheidungen am Beginn der Laufbahn und das Vertrauen lernen aufs Bauchgefühl zu hören, auch wenn die Zahlen was Anderes zeigen.

VOLLSTÄNDIGES INTERVIEW

Was motiviert dich, dich neben deinem Beruf ehrenamtlich im Apothekerverband zu engagieren?

Weil mir der Apothekerstand extrem wichtig ist und ich an dessen Gegenwart und Zukunft mitarbeiten möchte.

Warum kandidierst du für den Steirischen Apothekerverband?

Weil mir der Apothekerstand extrem wichtig ist und ich an dessen Gegenwart und Zukunft mitarbeiten möchte.

Wie bist du dazu gekommen, dich für den Verband zu engagieren?

Wurde vor Jahren von Dr. Gerhard Kobinger angesprochen, ob ich Interesse hätte mitzuwirken.

Warum sollten dich die Kolleginnen und Kollegen wählen?

Die Wahl ist trotzdem ein bißchen eine Persönlichkeitswahl…

Welche persönlichen Stärken möchtest du in die Verbandsarbeit einbringen

Was zeichnet deinen Führungs- und Arbeitsstil aus?

Ruhe und Harmonie

Welche Projekte oder Initiativen hast du bisher erfolgreich umgesetzt?

Mitgearbeitet immer wieder…

Worauf bist du in deinem bisherigen beruflichen oder standespolitischen Engagement besonders stolz?

Eine tolle Apo geschaffen zu haben, die Seggauer Fortbildungstage ins 21. Jahrhundert gebracht zu haben.

Wo siehst du derzeit die größten Herausforderungen für die steirischen Apotheken?

Mitarbeiterproblematik, Parkplatzproblematik

Welche Themen brennen dir persönlich am meisten unter den Nägeln?

Persönlich derzeit keine

Wo braucht es aus deiner Sicht dringend Veränderungen?

Geteilte Leitung – stehen wir uns als Apothekerschaft gewerkschaftlich selbst im Weg.

Welche Sorgen hörst du derzeit am häufigsten von Kolleginnen und Kollegen?

Umsatz, Mitarbeiter, Hochpreiser, Spannenkürzung, Parkplätze,…

Welche Chancen siehst du trotz aller Herausforderungen für die öffentlichen Apotheken?

Man muss über den Tellerrand schauen und sich auch was trauen – ging bei Corona ja auch.

Wie stellst du dir die Apotheke in 10 bis 15 Jahren vor ?

Es wird eventuell mancherorts eine Marktregulierung geben (müssen). Man muss eine Apotheke nach heutigen Maßstäben führen. Nichtstun und reich werden gibt es nicht mehr.

Welche Rolle werden Digitalisierung und künstliche Intelligenz künftig spielen ?

Wird viel besser und viel effektiver und daher viel wichtiger werden.

Welche neuen Dienstleistungen sollten Apotheken künftig anbieten?

Impfen, POC, Telemedizin, vielleicht dürfen wir ja auch mal einen Mediziner anstellen…

Wie kann die Apotheke ihre Rolle als erste Anlaufstelle im Gesundheitssystem weiter stärken?

Die Apotheke ist DER unterschwellige Zugang zum Gesundheitssystem!

Welche Bedeutung werden Prävention und Point-of-Care-Testungen künftig haben?

Die Geräte werden besser und damit werden sie eine Rolle spielen, dass das auch kostendeckend mit den Krankenkassen verrechnet werden wird.

Wie können wir den Apothekerberuf für junge Menschen attraktiver machen?

V.a. mal das universitäre Problem lösen. Wenn ich 4-5 Jahre warten muss, um ins erste Labor zu kommen fallen viele potentielle Pharmazeuten leider schon mal weg. Auf der PKA-Seite ist es v.a. die Bezahlung.

Was braucht es, damit Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter langfristig gerne in Apotheken arbeiten?

Ein tolles Betriebsklima, Wertschätzung, Entwicklungspotential und eine passende Bezahlung.

Welche Bedeutung haben Aus- und Fortbildung für dich?

Sind essentiell – sonst würde ich selbst so etwas nicht organisieren.

Was erwartest du von einem modernen Apothekerverband?

Da zu sein für die Mitglieder, Visionen zu schaffen und einen Teil auch umzusetzen.

Wie kann der Verband seine Mitglieder künftig noch besser unterstützen?

Funktioniert derzeit schon sehr gut, wenn man das mit der Vergangenheit vergleicht

Wie wichtig ist dir der Zusammenhalt innerhalb unseres Berufsstandes?

Nur zusammen kann man etwas weiterbringen – Grabenkämpfe machen den Verband und den Stand schwach!

Wie können wir gegenüber Politik und Sozialversicherung noch schlagkräftiger auftreten?

Schwierig – netzwerken. Das Auftreten der Apotheker ist politisch und gegenüber der SV zumindest sichtbarer geworden.

Was ist dir persönlich im Berufsleben besonders wichtig?

Ein phantastisches Team zu haben und mit diesem erfolgreich zu arbeiten.

Welche Werte sollten die öffentliche Apotheke auszeichnen?

Freundlichkeit, Kompetenz, Lösungsorientierung

Was bedeutet für dich gute Führung?

Die Entwicklung meines Teams zu fördern und Ihm den Rücken frei zu halten, dass es sich perfekt entfalten kann.

Was motiviert dich auch an schwierigen Tagen?

Der Beruf macht auch an schwierigen Tagen extreme Freude – brauche dafür keine Motivation!

Wenn du einen Wunsch für die steirischen Apotheken frei hättest – welcher wäre das?

Konkurs der Shop-Apotheke 😉

Welche Botschaft möchtest du den Kolleginnen und Kollegen mitgeben?

Wählen gehen und dadurch mitbestimmen!

Warum lohnt es sich, zur Verbandswahl zu gehen?

Nicht wählen und sich nachher aufregen geht gar nicht – durch die Wahl kann jeder seine/unsere Zukunft mitbestimmen!

Was möchtest du am Ende deiner Funktionsperiode erreicht haben?

Dass die Apotheken etwas besser dastehen.

Welche drei Themen wirst du als Erstes anpacken, wenn du gewählt wirst?

Allein geht da leider gar nichts – Themen müssen politisch zusammen erst in der Steiermark und dann in Wien angepackt werden

Vervollständige bitte den Satz: "Die Stärke der steirischen Apotheke liegt in ..."

…der Zusammenarbeit!

Zum Schluss noch eine persönliche Frage: Was wissen die meisten Kolleginnen und Kollegen wahrscheinlich noch nicht über dich?**

Ich denke, dass man mich in- und auswendig kennt.

KANDIDATENPROFIL

MAG. STEFAN MICHELITSCH

Mag. Stefan Michelitsch

Apotheke am Grünanger, 8041 Graz

Mag. Stefan Michelitsch übernahm die Apotheke seiner Mutter – ein Schritt, der für ihn von Anfang an klar war: Selbstständigkeit und Apotheke gehörten für ihn zusammen. Was ihn antreibt? Neue Herausforderungen. Stillstand ist für ihn keine Option.

Ganze Beschreibung

Im Verband setzt er auf wirtschaftliche Kompetenz: Er will genau hinschauen, wie Beiträge in Verband, Kammer und Gehaltskasse eingesetzt werden – und für schlanke, effiziente Strukturen sorgen. Sein Credo: Wichtiges mit vollem Einsatz, Nebensächliches so effizient wie möglich.

Besonders am Herzen liegt ihm die Schaffung eines Berufsbildes für Bachelor-Absolventen der Pharmazie in der Apotheke – ein Thema, das er konsequent vorantreiben will. Und seine Botschaft an die Kolleginnen und Kollegen? Ganz klar: Weiterkämpfen.

INTERVIEW MIT STEFAN

Schnelle Fragen, klare Antworten

Warum hast du dich entschieden, Apotheker zu werden?

Ich habe immer gewusst, dass ich mal selbstständig sein will. Da ich die Apotheke meiner Mutter übernehmen konnte, war das der einfachste Weg. Zusätzlich hab ich mit 17 bei einer Berufsmesse einen Berufs-Wahl-Test gemacht, da war Apotheker in den Top5. Damit war die Sache dann absolut klar für mich.

Was motiviert dich, dich neben deinem Beruf ehrenamtlich im Apothekerverband zu engagieren?

Ich brauche immer neue Herausforderungen, sonst wird mit langweilig.

Warum kandidierst du für den Steirischen Apothekerverband?

Woanders kann ich nicht.

GANZES INTERVIEW

Wie bist du dazu gekommen, dich für den Verband zu engagieren?

Ich wurde gefragt.

Warum sollten dich die Kolleginnen und Kollegen wählen?

Weil ich ein Gespür für Geld habe und meine Expertise einsetzen möchte, um auf eine wirtschaftliche Verwendung unsere Beiträge in Verband, Kammer und Gehaltskasse zu achten.

Was zeichnet deinen Führungs- und Arbeitsstil aus?

Ich versuche alle Tätigkeiten, die ich delegieren möchte vorab selbst zu meistern, damit ich andere kompetent führen kann. Meine Arbeitsleistung versuche ich so zu steuern bzw. so einzusetzen, dass wichtige Punkte mit vollem Einsatz mit dem Ziel des optimalen Ergebnisses erreicht werden. Nebensächliche, nicht entscheidende, hingegen möglichst zeitschonend und effizient.

'Eine Arbeit ist nicht wichtig, weil sie gut gemacht wird'

Welche Projekte oder Initiativen hast du bisher erfolgreich umgesetzt?

Begleitung der Gestaltung des Lehrgangs 'Pharmacy Management' am Campus 02.

Mitautor Aspirantenhandbuch

Vortragender im Aspirantenkurs

Aspirantenprüfer

Wo siehst du derzeit die größten Herausforderungen für die steirischen Apotheken?

Gilt für alle Apotheken: wirtschaftlicher Arbeiten. Der Staatstopf ist leer, egal wie sehr wir sudern, mehr als jetzt werden wir von der öffentlichen Hand nicht bekommen. Also müssen wir mit schlankeren Kosten die selbe Leistung abliefern.

Welche Themen brennen dir persönlich am meisten unter den Nägeln?

Dem Bachelor der Pharmazie ein Berufsbild in der Apotheke schaffen.

Welche Chancen siehst du trotz aller Herausforderungen für die öffentlichen Apotheken?

Apotheken gibt es seit 1241, warum sollte es genau jetzt damit aufhören?

Wie stellst du dir die Apotheke in 10 bis 15 Jahren vor?

Unsere Kernkompetenz wird die Versorgung mit Arzneimitteln bleiben. Ändern werden sich Details.

Welche Rolle werden Digitalisierung und künstliche Intelligenz künftig spielen?

Unsere Beratungsgespräche an der Tara werden mit Antworten von - immer besseren - Chatsbots verglichen werden. Der Anspruch an unsere Kompetenz in der Beratung wird massiv steigen.

Wie kann die Apotheke ihre Rolle als erste Anlaufstelle im Gesundheitssystem weiter stärken?

In dem wir konsequent für kranke Personen da sind. Zeitlich, dann wenn andere Berufsgruppen nicht erreichbar sind. Menschlich, im dem wir uns die nötige Zeit für ein Gespräch mit Kunden nehmen.

Welche Bedeutung werden Prävention und Point-of-Care-Testungen künftig haben?

Keine massive. Unsere Kernkompetenz ist das Arzneimittel.

Wie können wir den Apothekerberuf für junge Menschen attraktiver machen?

Nicht notwendig. In Ballungsräumen gibt es genügend junge Absolventen. Die Frage ist eher, wie bekomme ich Menschen zwischen 25 und 30 dazu den Ballungsraum nach dem Studium wieder zu verlassen und in den Bezirken zu wohnen, leben, arbeiten.

Auch zur Lösung dieses Problems könnte das Wieder-Einführen des Berufsbildes des Dispensanten - jetzt halt mit Abschluss eines Pharmazie Bachelors - Probleme lösen.

Was braucht es, damit Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter langfristig gerne in Apotheken arbeiten?

Inhaber, die ein Klima schaffen, in dem sich Menschen wohl fühlen.

Welche Bedeutung haben Aus- und Fortbildung für dich?

Ohne hat man in dem Beruf schnell verloren. Kunden können sich Mithilfe von Internet, KI, ... Informationen auf einem erstaunlich hohem Level selbst recherchieren. Wenn ich diese Sachen nicht weiß, habe ich meine Daseinsberechtigung verloren.

Was erwartest du von einem modernen Apothekerverband?

Die Interessenvertretung der Selbstständigen Apotheker wahrzunehmen.

Wie kann der Verband seine Mitglieder künftig noch besser unterstützen?

Indem er die Beiträge senkt.

Was ist dir persönlich im Berufsleben besonders wichtig?

Ich möchte meinen Tag mit einem reinen Gewissen abschließen, in dem Wissen fachlich das Optimum für meine Kunden herausgeholt zu haben. Ich möchte gut genug verdienen, sodass ich, um vorher gesagtes zu Erreichen, einen Kunden auch nur mit einem Ratschlag und ohne Einkauf nach Hause schicken kann.

Welche Werte sollten die öffentliche Apotheke auszeichnen?

100% des Jahresumsatzes abzüglich Hochpreiser.

Was bedeutet für dich gute Führung?

Mit gutem Beispiel vorangehen.

Was motiviert dich auch an schwierigen Tagen?

Ich bin intrinsisch motiviert.

Wenn du einen Wunsch für die steirischen Apotheken frei hättest – welcher wäre das?

Die Möglichkeit Belege an die Krankenkassen als .PDF der Abrechnung beizulegen.

Welche Botschaft möchtest du den Kolleginnen und Kollegen mitgeben?

Weiterkämpfen

Warum lohnt es sich, zur Verbandswahl zu gehen?

Jetzt habe ich die Möglichkeit mit zu bestimmen. Wer jetzt nicht wählt, braucht die nächste 5 Jahre nicht sundern, wenn was nicht passt.

Was möchtest du am Ende deiner Funktionsperiode erreicht haben?

Die Belastung der Betriebe aufgrund Beiträge an die eigenen Organisationen inflationsbereinigt um 10% senken.

Welche drei Themen wirst du als Erstes anpacken, wenn du gewählt wirst?

Unnötige Kosten aufspüren und Geldsümpfe trockenlegen.

Vervollständige bitte den Satz: "Die Stärke der steirischen Apotheke liegt in ..."

Ich finde den Satz blöd. Da die Apotheken in Österreich eine sehr starke Marke darstellen und ein abdifferenzieren der steirischen Apotheken der Markewahrnehmung schaden könnte. Die steirischen MC Donalds Restaurants differieren sich auch nicht von anderen ab.





KANDIDATENPROFIL

MAG.A MICHAELA GOBEC

Mag.a Michaela Gobec

Almenland Apotheke, 8162 Passail

Auf Einladung von Mag. Alexandra Fuchsbichler und bestärkt durch Dr. Kobingers Appell, nicht nur zu kritisieren, sondern mitzumachen, kandidiert Michaela Gobec für den Verband – lösungsorientiert und frei von parteipolitischen Interessen.

Ganze Beschreibung

Als Radioapothekerin, Podcasterin („Ohne Nebenwirkungen"), Gesprächspartnerin beim Gesundheitstalk der Kleinen Zeitung und Vertreterin der Landapotheker in der Österreichischen Apothekerkammer bringt sie breite Öffentlichkeitserfahrung mit. Sie sieht die Apotheke der Zukunft als Ort rascher Gesundheitschecks und unkomplizierter Beratung – inspiriert vom Schweizer Modell – und unterstützt aktiv ein steirisches Pilotprojekt zur Telemedizin im ländlichen Raum. Die Ausbildung von PKAs liegt ihr besonders am Herzen, ebenso wie die Sichtbarkeit des Apothekerberufs: Die breite Beteiligung steirischer Apotheken an der Frauengesundheits-Initiative erfüllt sie mit Stolz.

INTERVIEW MIT MICHAELA

Schnelle Fragen, klare Antworten

Wer bist du – und wie würdest du dich in drei Worten beschreiben?

Michaela, seit 15 Jahren leidenschaftliche, selbstständige Apothekerin in Passail - verlässlich-lustig-neugierig.

Warum hast du dich entschieden, Apothekerin zu werden?

Schon als Kind war ich fasziniert vom Geruch einer Apotheke, dem Bereich hinter der Tara, den man nur sieht, aber der für den Laien nicht zugänglich ist. Außerdem begeisterten mich die unaussprechlichen Namen auf den Medikamentenpackungen.

Was fasziniert dich auch nach vielen Jahren noch an unserem Beruf?

Man lernt immer wieder Neues dazu, denn die Wissenschaft bleibt nie stehen.

GANZES INTERVIEW

Welche Erfahrungen aus deinem beruflichen Werdegang prägen dich heute besonders?

ch habe schon während meines Studiums in Apotheken gearbeitet - somit sind mir keine Arbeiten fremd, genauso wenig wie die damals noch sehr hierarchischen Strukturen in einer Apotheke.

Warum kandidierst du für den Steirischen Apothekerverband?

Es ist mir ein großes Anliegen, den Apothekerberuf in all seinen Facetten mehr Sichtbarkeit zu verleihen.

Wie bist du dazu gekommen, dich für den Verband zu engagieren?

Weil mich Frau Mag. Alexandra Fuchsbichler gefragt hat und Herr Dr. Kobinger meinte: „Nur kritisieren geht nicht - mach mit!".

Warum sollten dich die Kolleginnen und Kollegen wählen?

Mich interessieren Lösungen und keine parteipolitischen Meinungen.

Welche persönlichen Stärken möchtest du in die Verbandsarbeit einbringen

Ich bin sehr ausdauernd und meine Interessen sind breit gestreut.

Welche Projekte oder Initiativen hast du bisher erfolgreich umgesetzt?

Radioapothekerin, Podcast „Ohne Nebenwirkungen", Gesundheitstalk der Kleine Zeitung, Vorträge in Passail und Umgebung, Vortragende bei Apothekerkammerabenden

Vertretung der Landapotheker in der Österreichischen Apothekerkammer

Wo siehst du derzeit die größten Herausforderungen für die steirischen Apotheken?

Wie bei allen Unternehmern gibt es finanzielle Herausforderungen aufgrund gestiegener Kosten bei Energie, Gehältern und Steuern bei gleichzeitig gleichbleibenden Einnahmen.

Wo braucht es aus deiner Sicht dringend Veränderungen?

Der Lehrberuf der PKA gehört dringend aufgewertet.

Welche Themen brennen dir persönlich am meisten unter den Nägeln?

Gegen die Vorfinanzierung der steigenden Anzahl von Hochpreisern, wäre die Rezeptabrechnung 2x pro Monat eine Erleichterung.

Welche Sorgen hörst du derzeit am häufigsten von Kolleginnen und Kollegen?

Die größten Sorgen sind die Liquidität, die Einstellung der Pharmazeuten zu ihrer Arbeit, sowie gut ausgebildete PKAs zu finden.

Welche Chancen siehst du trotz aller Herausforderungen für die öffentlichen Apotheken?

Trotz Online-Apotheke inklusive bequemer Zustellung bis vor die Haustür ist die persönliche Beratung und das umfassende Wissen von uns Apothekern nicht ersetzbar. Es geht nicht um Marketing, sondern um fundiertes Grundlagenwissen.

Apotheke der Zukunft

Die größte Herausforderung ist der Online-Handel - sowohl in der Wissensvermittlung als auch im Absatz von Nahrungsergänzungsmitteln und Kosmetika usw.

Eine zweite Herausforderung ist sicher der Wunsch der Ärzte, das allgemeine Dispensierrecht zu erhalten. Die kurzen Öffnungszeiten, der Wegfall des 4-Augenprinzips, sowie die Unterstützung bei Compliance und Einnahme wird zwar ständig von uns aufgezeigt, dennoch fehlt es in der Politik noch immer an Bewusstsein für diese Themen. Ich werde trotzdem nicht müde, auf unsere wertvolle Arbeit immer wieder aufmerksam zu machen.

Ich sehe die Apotheke als einen Ort, an dem schnell und unkompliziert viele Gesundheitsparameter bestimmt werden, damit kleine gesundheitliche Probleme rasch therapiert werden können.

Als Vorbild sehe ich das Schweizer Modell, in dessen Rahmen man Harnwegsinfekte, Halsschmerzen, Wunden usw. durch verschiedene Messungen und einen Fragebogen direkt in der Apotheke behandeln kann.

Dahingehend muss dann auch die Ausbildung der Pharmazeutinnen intensiviert werden.

Die Telemedizin ist im ländlichen Bereich sicher ein großes, zukünftiges Thema, das ich in dem steirischen Pilotprojekt auch schon unterstütze.

Welche Rolle werden Digitalisierung und künstliche Intelligenz künftig spielen?

Digitalisierung und KI erleichtern den Alltag ungemein. Die richtige Nutzung hängt allerdings von einer soliden Grundausbildung ab.

Welche neuen Dienstleistungen sollten Apotheken künftig anbieten?

Der Ärztemangel und das Budgetdefizit der Kassen können nur durch Prävention und mehr bezahlte Leistungen in den Apotheken verbessert werden.

Mitarbeiter und Nachwuchs

Die Ausbildung von PKAs liegt mir sehr am Herzen. Ich wünsche mir, dass es wieder selbstverständlich wird, eine Ausbildungsapotheke zu sein und der Jugend diese vielfältige, interessante Berufsausbildung zu ermöglichen.

Wie wichtig ist dir der Zusammenhalt innerhalb unseres Berufsstandes?

Auf Kollegialität muss in Zukunft ein größeres Augenmerk gelegt werden.

Die Tendenzen der Politik, der Shop-Apotheke unsere Arbeit zu überlassen, muss uns näher zusammenrücken lassen.

Was bedeutet für dich gute Führung?

Gute Führung ist, sich selbst ganz genau zu kennen, viel Freiheit in der Lösung von Aufgaben zu ermöglichen und stets gerecht zu sein.

Was motiviert dich auch an schwierigen Tagen?

An schwierigen Tagen denke ich an die vielen vertanen Chancen und Ungerechtigkeiten meiner Angestelltenzeit.

Persönlicher Abschluss

Ich freue mich sehr, dass so viele steirische Apotheken beim Thema Frauengesundheit mitgemacht haben. Es macht uns in der Bevölkerung und in der Politik sichtbarer.

Auch wenn es manchmal anstrengend ist, bei solchen Aktionen mitzumachen - es lohnt sich immer!

KANDIDATENPROFIL

MAG.A VALERIE ODELGA

Mag.a Valerie Odelga

Landschafts-Apotheke, 8750 Judenburg

Valerie Odelga entstammt einer Apothekerfamilie mit langer Tradition und beschreibt sich selbst als empathisch, lösungsorientiert und offen für Neues – Eigenschaften, die sie früh brauchen sollte: Nach dem frühen Tod ihres Vaters übernahm sie rasch die Selbständigkeit und lernte dabei den Wert von Teamarbeit und kollegialem Austausch schätzen.

Ganze Beschreibung

Bereits vor vielen Jahren von Gerhard Kobinger zur Verbandsarbeit motiviert, kandidiert sie nun zum dritten Mal und bringt damit reiche Erfahrung mit; gleichzeitig ist sie im Murtal persönlich präsent, um regionale Anliegen in die Politik zu tragen. Ihr teamorientierter Führungsstil, der alle Standpunkte einbezieht und neue Perspektiven willkommen heißt, spiegelt sich auch in ihren Projekten wider – so belebte sie 2026 gemeinsam mit engagierten Kolleginnen und Kollegen das apo@school-Projekt wieder und unterstützte damit Gesundheitsbildung an Schulen.

INTERVIEW MIT VALERIE

Schnelle Fragen, klare Antworten

Wer bist du – und wie würdest du dich in drei Worten beschreiben?

Ich bin empathisch, lösungsorientiert und immer bereit, etwas Neues auszuprobieren

Warum hast du dich entschieden, Apothekerin zu werden?

Ich stamme aus einer Apothekerfamilie mit langer Tradition….

Was fasziniert dich auch nach vielen Jahren noch an unserem Beruf?

Menschen und ihre Geschichten interessieren mich; und auch, die beste Lösung für deren Probleme zu finden.

Welche Erfahrungen aus deinem beruflichen Werdegang prägen dich heute besonders?

Durch den frühen Tod meines Vaters wurde ich schnell in die Selbständigkeit geworfen. Ich habe dadurch häufig Kollegen um Rat gefragt und arbeite auch heute noch gerne im Team.

GANZES INTERVIEW

Was motiviert dich, dich neben deinem Beruf ehrenamtlich im Apothekerverband zu engagieren?

Wer etwas bewegen möchte muss auch etwas dafür tun.

Warum kandidierst du für den Steirischen Apothekerverband?

Ich möchte gemeinsam mit KollegInnen dazu beitragen, die Wahrnehmung der Apotheken in der Politik zu verbessern und die Betriebe zu stärken

Wie bist du dazu gekommen, dich für den Verband zu engagieren?

Ich wurde vor vielen Jahren von Gerhard Kobinger dazu motiviert und bin seither dort engagiert.

Warum sollten dich die Kolleginnen und Kollegen wählen?

Ich kandidiere das dritte Mal für den Verband und habe dadurch schon viel Erfahrung, wie die Arbeit dort aussieht. Ich bin aber vor Ort im Murtal auch gerne persönlich da, um Anliegen in die Politik zu tragen und setze auch gerne Projekte in der Öffentlichkeitsarbeit um.

Welche persönlichen Stärken möchtest du in die Verbandsarbeit einbringen

Was zeichnet deinen Führungs- und Arbeitsstil aus?

Im Team zu denken und zu handeln liegt mir sehr, mir gefällt es, alle Standpunkte aufzugreifen und neue Sichtweisen auf Themen zu bekommen.

Welche Projekte oder Initiativen hast du bisher erfolgreich umgesetzt?

Ich habe 2026 das apo@school Projekt wieder aufgegriffen, das es früher schon gab und mit vielen sehr engagierten ApothekerInnen Schulen besucht um dort Gesundheitsbildung zu unterstützen.

Welche Erfahrungen aus dem Apothekenalltag helfen dir bei der Verbandsarbeit?

Erkennen, wie politische Rahmenbedingungen sich auf die Arbeit in der Apotheke und Zusammenarbeit mit Ärzten auswirkt.

Wo siehst du derzeit die größten Herausforderungen für die steirischen Apotheken?

Internethandel, fehlende Finanzierung im Gesundheitssystem

Welche Themen brennen dir persönlich am meisten unter den Nägeln?

Telemedizin und Ärztemangel

Wo braucht es aus deiner Sicht dringend Veränderungen?

Bürokratieabbau

Welche Sorgen hörst du derzeit am häufigsten von Kolleginnen und Kollegen?

Teuerung, Personalknappheit

Welche Chancen siehst du trotz aller Herausforderungen für die öffentlichen Apotheken?

Wir sind vor Ort und so nahe am Patienten wie sonst keine Gesundheitseinrichtung.

Wie stellst du dir die Apotheke in 10 bis 15 Jahren vor?

Interaktiv, digitalisiert und trotzdem persönlich für die Menschen da.

Welche Rolle werden Digitalisierung und künstliche Intelligenz künftig spielen?

Eine sehr große, ob wir wollen oder nicht.

Welche neuen Dienstleistungen sollten Apotheken künftig anbieten?

So viele wie möglich, alles was uns einfällt. Es ist wichtig, als Führungskraft für die eigene Apotheke das zu finden, was zu mir und meinem Team passt.

Wie kann die Apotheke ihre Rolle als erste Anlaufstelle im Gesundheitssystem weiter stärken?

Wir können sehr viel – das haben wir in der Pandemie bewiesen. Man muss uns im Gesundheitssystem einen Platz geben.

Welche Bedeutung werden Prävention und Point-of-Care-Testungen künftig haben?

Es werden Dienstleistungen sein, die einen Betrieb unersetzlich und wirtschaftlich stark machen können.

Wie können wir den Apothekerberuf für junge Menschen attraktiver machen?

Betriebe für Schnupperpraktikanten öffnen, die Vielfalt unseres Berufs zeigen, deren Ideen aufgreifen und ihre Fähigkeiten zulassen (digitale Welt)

Was braucht es, damit Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter langfristig gerne in Apotheken arbeiten?

Flexibilität bei Arbeitszeiten, faire Entlohnung, die unsere Betriebe auch stemmen können;

Welche Bedeutung haben Aus- und Fortbildung für dich?

Wichtig, um im Apothekenalltag auch mit Innovationen auf dem Laufenden zu bleiben; Fortbildungspunkte bilden auch eine Basis, um Verhandlungen mit Zahlen zu untermauern.

Wie kann der Verband seine Mitglieder künftig noch besser unterstützen?

Wie wichtig ist dir der Zusammenhalt innerhalb unseres Berufsstandes?

Ich glaube, dass nicht die umliegenden Apotheken die größte Konkurrenz für einen Betrieb darstellen, sondern der Online Handel und drohende politische Einsparungen, denen man gezielt datenbasierte Argumente entgegensetzen muss.

Was ist dir persönlich im Berufsleben besonders wichtig?

Kontakt mit Kunden und gutes Arbeitsklima

Welche Werte sollten die öffentliche Apotheke auszeichnen?

Nähe zur Bevölkerung,

Was bedeutet für dich gute Führung?

Auch zuhören zu können, strategisch zu denken und zu handeln

Was motiviert dich auch an schwierigen Tagen?

Die vielen Tage, an denen uns Kunden gelobt haben

Wenn du einen Wunsch für die steirischen Apotheken frei hättest – welcher wäre das?

Wirtschaftlich sichere Rahmenbedingungen und gesundheitspolitische sowie finanzielle Anerkennung unserer Arbeit.

Warum lohnt es sich, zur Verbandswahl zu gehen?

Mitentscheiden, wer uns in Wien vertritt und persönliche Vertretung wählen!

Zum Schluss noch eine persönliche Frage: Was wissen die meisten Kolleginnen und Kollegen wahrscheinlich noch nicht über dich?

Ich wurde 2003 zur freundlichsten Apothekerin Österreichs gewählt – das freut mich noch immer (auch wenn´s schon lange her ist…)

KANDIDATENPROFIL

MAG. WALTER ILLMAYER

Mag. Walter Illmayer

Lebenskraft Apotheke, 8044 Graz

Mag. Walter Illmayer beschreibt sich selbst als zuverlässig, lösungsorientiert und verantwortungsbewusst – Eigenschaften, die seinen Berufsalltag ebenso prägen wie sein ehrenamtliches Engagement. Was ihn nach vielen Jahren noch immer fasziniert? Die große Vielfalt des Apothekerberufs und die Möglichkeit, Menschen unmittelbar und konkret helfen zu können. Kein Tag ist wie der andere – und genau das macht die Arbeit für ihn so wertvoll.

Ganze Beschreibung

Im Verband engagiert er sich, weil er Teil eines motivierten, zukunftsorientierten Teams sein möchte, das die Herausforderungen des Berufsstandes gemeinsam angeht. Als Kammervertreter begleitet er seit Jahren Apotheken bei Visitationen und kennt die praktischen Realitäten vor Ort aus erster Hand. Sein Führungsstil: konstruktives Miteinander mit klarer Zielsetzung.

Besonders am Herzen liegt ihm der Abbau bürokratischer Hürden – denn weniger Verwaltungsaufwand bedeutet mehr Zeit für das Wesentliche: die bestmögliche Betreuung der Kundinnen und Kunden. Am Ende seiner Funktionsperiode möchte er dazu beigetragen haben, Apotheken als zukunftsfähigen und unverzichtbaren Bestandteil des Gesundheitssystems zu stärken und sichtbar zu positionieren.

INTERVIEW MIT WALTER

Schnelle Fragen, klare Antworten

Wer bist du – und wie würdest du dich in drei Worten beschreiben?

zuverlässig, lösungsorientiert, verantwortungsbewusst

Was fasziniert dich auch nach vielen Jahren noch an unserem Beruf?

Auch nach vielen Jahren fasziniert mich vor allem die große Vielfalt unseres Berufs und die Möglichkeit, Menschen unmittelbar und ganz konkret helfen zu können. Kein Tag ist wie der andere, und gerade der direkte Kontakt mit den Kundinnen und Kunden macht unsere Arbeit besonders wertvoll.

Was motiviert dich, dich neben deinem Beruf ehrenamtlich im Apothekerverband zu engagieren?

Mein Antrieb ist es, Teil eines unglaublich motivierten und zukunftsorientierten Teams zu sein, das sich in den letzten Jahren formiert hat. Ich möchte mich einbringen, um dieses Team bei den kommenden Herausforderungen zu unterstützen und gemeinsam einen positiven Beitrag für die Zukunft unseres Berufsstandes zu leisten.

VOLLSTÄNDIGES INTERVIEW

Was zeichnet deinen Führungs- und Arbeitsstil aus?

Konstruktives Miteinander mit klarer Zielsetzung

Welche Projekte oder Initiativen hast du bisher erfolgreich umgesetzt?

Seit mehreren Jahren unterstütze ich Apotheken in meiner Funktion als Kammervertreter bei Visitationen. Dabei konnte ich wertvolle Einblicke in die praktischen Herausforderungen vor Ort gewinnen und dazu beitragen, Apotheken konstruktiv und lösungsorientiert zu begleiten.Welche Themen brennen dir persönlich am meisten unter den Nägeln?

Ein Thema, das mir besonders am Herzen liegt, ist der enorme bürokratische Aufwand in Apotheken. Viele Vorgaben sind in der täglichen Praxis nur schwer nachvollziehbar und binden wertvolle Ressourcen. Hier sehe ich großes Potenzial, Abläufe zu vereinfachen und dadurch mehr Zeit und Energie für das Wesentliche zu schaffen: die bestmögliche Betreuung unserer Kundinnen und Kunden.

Welche Rolle werden Digitalisierung und künstliche Intelligenz künftig spielen?

Digitalisierung und künstliche Intelligenz werden künftig eine wichtige Rolle spielen, wenn sie sinnvoll eingesetzt werden. Ihr Ziel muss sein, unsere tägliche Arbeit zu erleichtern, Prozesse effizienter zu gestalten und gleichzeitig die Qualität der Versorgung zu verbessern. Nur wenn Technologie einen echten Mehrwert für Apotheken, Teams sowie Kundinnen und Kunden schafft, kann man aus meiner Sicht von Fortschritt sprechen.

Welche neuen Dienstleistungen sollten Apotheken künftig anbieten?

Testungen und Impfungen in Apotheken zeigen den richtigen Weg: Apotheken können der Bevölkerung einen niederschwelligen Zugang zu wichtigen Gesundheitsdienstleistungen bieten. Wichtig ist nun, den gesundheitspolitischen Mehrwert dieser Leistungen sichtbar zu machen, damit sie langfristig etabliert, anerkannt und auch finanziert werden.

Wie wichtig ist dir der Zusammenhalt innerhalb unseres Berufsstandes?

Der Zusammenhalt innerhalb unseres Berufsstandes ist mir sehr wichtig. Gemeinsam können wir so viel mehr erreichen, wenn wir unsere Energie bündeln und uns auf gemeinsame Ziele konzentrieren. Gerade in herausfordernden Zeiten ist es entscheidend, geschlossen aufzutreten, einander zuzuhören und konstruktiv an Lösungen zu arbeiten. Nur so können wir die Interessen unseres Berufsstandes wirkungsvoll vertreten und die Zukunft der Apotheken aktiv mitgestalten.

Was möchtest du am Ende deiner Funktionsperiode erreicht haben?

Am Ende meiner Funktionsperiode möchte ich dazu beigetragen haben, Apotheken als festen, zukunftsfähigen und unverzichtbaren Bestandteil unseres Gesundheitssystems zu stärken und sichtbar zu positionieren.

KANDIDATENPROFIL

MAG. DR. WOLFGANG KAPPAUN

Mag. Dr. Wolfgang Kappaun

Team-Santé Linden Apotheke, 8430 Leibnitz

Mag. Dr. Wolfgang Kappaun entschied sich aus Leidenschaft für die Naturwissenschaften – insbesondere Biochemie und Molekularbiologie – für den Apothekerberuf, den er als ideale Verbindung von Wissenschaft und Gesundheit versteht. Seine vielfältige Erfahrung in öffentlichen Apotheken, einer Anstaltsapotheke und als Wissenschaftler prägt seinen breiten Blick auf den Berufsstand.

Ganze Beschreibung

Zur Kandidatur inspirierte ihn Alexandra Fuchsbichlers gelebter Teamgeist – er ist überzeugt, dass der Berufsstand gemeinsam mehr erreicht. Engagiert bringt er sich in der Fortbildungskommission, bei Aspirantenprüfungen und im Fachbeirat ein. Sein Führungsstil ist lösungs- und menschenorientiert, geprägt von Genauigkeit und Empathie.

INTERVIEW MIT WOLFGANG

Schnelle Fragen, klare Antworten

Warum hast du dich entschieden, Apotheker zu werden?

Ich wollte schon immer etwas Naturwissenschaftliches machen. Apotheker zu werden verbindet für mich Biochemie und Molekularbiologie mit dem Fokus auf Gesundheit – deshalb war Pharmazie die perfekte Wahl.

Welche Erfahrungen aus deinem beruflichen Werdegang prägen dich heute besonders?

Mich prägt vor allem die Vielfalt meiner bisherigen Erfahrungen. Die Arbeit in öffentlichen Apotheken, einer Anstaltsapotheke und als Wissenschaftler hat mir unterschiedliche Perspektiven eröffnet und mich durch die abwechslungsreichen Aufgaben und die Zusammenarbeit mit verschiedenen Menschen fachlich wie persönlich weitergebracht.

Was motiviert dich, dich neben deinem Beruf ehrenamtlich im Apothekerverband zu engagieren?

Ich engagiere mich gerne, wenn ich fachlich etwas beitragen und dazu beitragen kann, dass die Kompetenzen unseres Berufsstandes stärker wahrgenommen werden. Es ist mir wichtig, die Zukunft unseres Berufs aktiv mitzugestalten.

GANZES INTERVIEW

Warum kandidierst du für den Steirischen Apothekerverband?

Weil wir als Team mehr für unseren Berufsstand erreichen können.

Wie bist du dazu gekommen, dich für den Verband zu engagieren?

Alexandra Fuchsbichler hat mich insperiert und motiviert. Sie lebt den Team-Gedanken, den ich sehr schätze.

Was zeichnet deinen Führungs- und Arbeitsstil aus?

Gemeinsam Lösungs-, und Menschenorientiert arbeiten, mit Genauigkeit und Empathie.

Welche Projekte oder Initiativen hast du bisher erfolgreich umgesetzt?

Fortbildungskommission, Aspirantenprüfungen, Fachbeirat.

Welche Erfahrungen aus dem Apothekenalltag helfen dir bei der Verbandsarbeit?

Während es Standespolitisch oft ein „gegeneinander“ herrscht, erlebt man täglich ein wertschätzendes miteinander.

Wo siehst du derzeit die größten Herausforderungen für die steirischen Apotheken?

Sichtbarkeit unserer Kompetenzen; Angriff auf die sehr gute Versorgungssicherheit der österreichischen Apotheken auf mehreren Ebenen (Drogerien, nicht in Österreich ansässige Unternehmen, die sich leider auch nicht an die gleichen Gesetze halten müssen).

Wo braucht es aus deiner Sicht dringend Veränderungen?

Sichtbarkeit, Spannenkürzungen.

Welche Sorgen hörst du derzeit am häufigsten von Kolleginnen und Kollegen?

Sichtbarkeit, Spannenkürzungen, Angriff auf die sehr gute Versorgungssicherheit der österreichischen Apotheken

Welche Chancen siehst du trotz aller Herausforderungen für die öffentlichen Apotheken?

Mit Kompetenz und Freundlichkeit eine immer erreichbare Erstanlaufstelle darzustellen, die Probleme lösen oder an die richtige Stelle verweisen kann.

Wie stellst du dir die Apotheke in 10 bis 15 Jahren vor?

Der Zeitraum ist zu lange für eine sinnvolle Prognose. Dennoch denke ich, dass trotz Digitalisierung, die definitiv weiter voranschreiten wird, dass Wir mit Empathie und Wissen auch dann noch eine wichtige Rolle spielen werden. Jedenfalls sollte man auf Veränderung reagieren und sich nicht nur dagegen stellen.

Welche Rolle werden Digitalisierung und künstliche Intelligenz künftig spielen?

Eine Große. Für Apotheken und Patient:innen. Das Ziel muss es sein zu differenzieren wann sie sinnvoll eingesetzt werden kann und wann es nicht verwendet werden sollte.

Wie kann die Apotheke ihre Rolle als erste Anlaufstelle im Gesundheitssystem weiter stärken?

Durch weitere Kompetenzerweiterungen der Apotheker:innen, weitere Dienstleistungen die bestenfalls von den Krankenkassen unterstützt werden

Welche Bedeutung werden Prävention und Point-of-Care-Testungen künftig haben?

Je besser und niederschwellig die Testungen werden, umso sinnvoller kann es sein, diese anzubieten. Einen schnellen Zugang zu seinen Vitalparametern zu haben, die auf ernsthafte Probleme aufmerksam machen können, halte ich für sehr sinnvoll. Allerdings sollte auch hier die Qualität im Vordergrund stehen.

Wie können wir den Apothekerberuf für junge Menschen attraktiver machen?

Alte Strukturen aufbrechen und weiter für wesentlich mehr Transparenz sorgen. Außerdem halte ich es für alle Apotheker:innen wenig hilfreich, wenn es (standespolitisch) zwischen Mitarbeitenden und Arbeitsgebenden Streit gibt.

Was braucht es, damit Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter langfristig gerne in Apotheken arbeiten?

Einen sicheren Arbeitsplatz und ein angenehmes Arbeitsfeld. Dafür braucht es aus meiner Sicht ein miteinander und keine ständiges gegeneinander, wie Aufstandes politischer Ebene.

Welche Bedeutung haben Aus- und Fortbildung für dich?

Eine sehr große. Seinen Wissensstand auf dem Laufenden ist essentiell, um Patient:innen, sowie sämtlichen Gesundheitsberuflern weiterhelfen zu können, sollte es arzneimittelbezogenen Fragen geben.

Zusammenarbeit & Interessenvertretung

Was erwartest du von einem modernen Apothekerverband?

Transparenz, Zusammenarbeit und Zusammenhalt

Wie kann der Verband seine Mitglieder künftig noch besser unterstützen?

Transparenz, Zusammenarbeit und Zusammenhalt

Wie wichtig ist dir der Zusammenhalt innerhalb unseres Berufsstandes?

Sehr. Besonders auch mit den Mitarbeitenden und sämtlichen Gesundheitsberufen.

Wie können wir gegenüber Politik und Sozialversicherung noch schlagkräftiger auftreten?

Gemeinsam. Je mehr Gesundheitsberufe sich gemeinsam für die Patient:innen einsetzten, desto geschlossener können wir auch auftreten.

Persönliche Werte

Was ist dir persönlich im Berufsleben besonders wichtig?

Kompetenz, stetige Weiterbildung, Empathie, lösungsorientierte, menschennahe Lösungen. Gemeinsames Auftreten als Team

Welche Werte sollten die öffentliche Apotheke auszeichnen?

Kompetenz, stetige Weiterbildung, Empathie, lösungsorientierte, menschennahe Lösungen. Gemeinsames Auftreten als Team

Was motiviert dich auch an schwierigen Tagen?

Die eine Person, die sich bedankt, für die Mühe, die Empathie, das Wissen oder

Persönlicher Abschluss

Wenn du einen Wunsch für die steirischen Apotheken frei hättest – welcher wäre das?

Kernöl auf Rezept ;)

Welche Botschaft möchtest du den Kolleginnen und Kollegen mitgeben?

Gemeinsam erreichen wir mehr

Warum lohnt es sich, zur Verbandswahl zu gehen?

Weil Mitbestimmung nur durch Teilnahme gelingt

Vervollständige bitte den Satz: "Die Stärke der steirischen Apotheke liegt in ..."

Ihrer annähernd flächendeckenden Aufteilung und somit flächendeckende Arzneimittelkompetenz. Diese sollte um jeden Preis erhalten bleiben!

SO WIRD GEWÄHLT

Wahl im Österreichischen Apothekerverband • September 2026

1 Stimme für die Landesgruppenobfrau

maximal 7 Stimmen für den Vorstand

die gewählte Landesgruppenobfrau muss auch auf dem Vorstandsstimmzettel angekreuzt werden

DANKE FÜR IHRE UNTERSTÜTZUNG.

Gemeinsam für starke Apotheken und eine starke Gesundheitsversorgung in der Steiermark.

Ihre Alexandra Fuchsbichler und Ihr Gernot Majeron

IMPRESSUM

Medieninhaber: Mag. pharm. Knut Palten
Für den Inhalt verantwortlich: Mag. pharm. Knut Palten
Kontakt: Steirer Apotheke Weiz